Potpourri an musikalischen Genüssen – Francke-Schüler musizierten


Aus unterschiedlichsten Ländern wurden Melodien geboten, als die Schüler/-innen der August-Hermann-Francke-Schule beim Kammerkonzert ihr Können zeigten.

Das Streichorchester erfreute unter der Leitung von Martin Geck mit dem G-Dur-Konzert des italienischen Barockkomponisten Giuseppe Torelli und lateinamerikanischen Tänzen nach David Stone. Moderne Klänge des bekannten Filmkomponisten Hans Zimmer aus „Fluch der Karibik“ hatte der Zwölftklässler Julius Schöffmann eigens für das Schulorchester arrangiert. Die rhythmisch anspruchsvolle Komposition wurde von ihm mit den Orchestermusikern einstudiert und in hervorragender Weise auch dirigiert.

Erstaunen gab es beim Publikum ebenso über den Beitrag von Melanie Rose Wohlfart: Sie trat nicht nur in chinesischer Nationaltracht auf, sondern gab den Titel „Ich hoffe, dass die Menschen für immer bleiben“ auf einer chinesischen Zither zum Besten. Die ungewohnten Klänge und das langgestreckte Format der Guzheng mit ihren 21 Saiten erweckten auch in der Pause das Interesse von Musikern und Laien. Melanie spielt dieses Instrument aus der Heimat ihrer Eltern seit dem 8. Lebensjahr, begeisterte aber auch am Flügel mit einem Stück aus „Children’s Corner“ des französischen Komponisten Claude Debussy.

Des Weiteren wurden ein schottischer Tanz von Ludwig van Beethoven auf der Querflöte, ein Menuett von Bernard Andrès auf der Harfe und ein Gitarrenstück der australischen Sängerin Rebecca St. James gespielt. Nachdem weitere Klavier- und Flötensolisten vorgetragen hatten, was sie fleißig eingeübt hatten, sang als Solistin Rie Schöffmann einen Ausschnitt aus dem lateinischen Magnificat von Johann Sebastian Bach und begeisterte mit ihrer für eine Zehntklässlerin erstaunlich reifen Stimme das Publikum.

Den Schluss des abwechslungsreichen Programms, das Martin Geck zusammengestellt hatte und mit persönlichen Anmerkungen moderierte, bildete das berührende „Engelsterzett“ aus dem Elias-Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Im Namen der Schulleitung lobte Johannes Wunderlich den Einsatz aller am Abend Beteiligten und dankte auch den Eltern für die jahrelange Unterstützung der jungen Musiker/-innen.

Insgesamt erlebten die zahlreich erschienenen Besucher/-innen einen Abend mit Überraschungen und echtem Hörgenuss und dankten mit herzlichem Applaus

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